Ratgeber
Warum es sich lohnt, Bewerbungen zu tracken
Eine aktive Jobsuche bedeutet oft Dutzende Bewerbungen parallel, jede in einer anderen Phase. Ohne Überblick vergisst man nachzuhaken, verwechselt am Telefon zwei Unternehmen oder weiß nicht mehr, welche Version des Lebenslaufs rausging. Letzteres ist wichtiger, als es scheint: Im Gespräch liegt Ihr Lebenslauf vor dem Personaler, und Sie sollten zu jeder Zeile etwas sagen können.
Der Tracker hat auch einen strategischen Nutzen. Beim Blick auf Ihre Karten sehen Sie, welche Art von Stellen zu Gesprächen führt und wo keine Antwort kommt. Kommen Bewerbungen mit hohem Match-Score häufiger weiter, ist das ein Hinweis, die nächsten gezielter auszuwählen.
Nachfassen und Vorstellungsgespräche: ein paar Faustregeln
Kommt nach zwei bis drei Wochen keine Rückmeldung, ist eine kurze, höfliche Nachfrage in der Regel in Ordnung: Stelle, Bewerbungsdatum und Ihr weiterhin bestehendes Interesse, in zwei oder drei Sätzen. Notieren Sie das Datum in der Karte, damit Sie nicht zweimal bei derselben Person nachhaken. Nach einem Gespräch hinterlässt eine kurze Dankesnachricht innerhalb von 24 Stunden einen guten Eindruck und gibt Gelegenheit, einen Punkt aufzugreifen, der zu kurz kam.
Lesen Sie vor jedem Gespräch die Anzeige, den gesendeten Lebenslauf und Ihre Notizen. Bereiten Sie drei konkrete Beispiele zu den Anforderungen der Stelle vor und zwei, drei Fragen zum Team oder zu den Zielen. Notieren Sie direkt danach die Fragen, die Ihnen gestellt wurden: Sie kommen in anderen Gesprächen oft wieder.
Gewöhnen Sie sich außerdem einen wöchentlichen Blick auf Ihr Board an. Suchen Sie Bewerbungen, die seit mehr als drei Wochen auf Warten stehen, und entscheiden Sie: nachfassen oder abhaken. Setzen Sie abgeschlossene Bewerbungen auf Abgelehnt oder Zurückgezogen, damit das Board die Realität zeigt. Und fragen Sie nach einer Absage im Anschluss an ein Gespräch höflich nach Feedback: Es fällt oft knapp aus, hilft aber bei den nächsten Bewerbungen.
Ein Tracker, der mit Ihren Lebensläufen verbunden ist
Am Anfang reicht vielleicht eine Tabelle oder eine Notiz-App. Der Vorteil des Trackers von MIA CV: Er wird direkt von Ihren angepassten Lebensläufen gespeist. Die Karte entsteht mit Anzeige, Score und Unterlagen, ohne dass Sie etwas abtippen müssen. Sie aktualisieren nur noch den Status und planen die Gespräche.
Die Karte speichert auch die Details der Stelle. Das ist Gold wert, wenn die Anzeige inzwischen offline ist, was oft schon vor dem Gespräch passiert.